Weisheiten

Ein großer Mensch ist der, der sein Kinderherz nicht verloren hat!
(Menge Dse)

Der edle Mensch sucht Grund und Anlaß in sich selbst,
der niedrige sucht sie in anderen:
( Kung Fu-Dse )

Das wahre lernen beginnt dort, wo man sich auch allein
in dunkler Kammer nichts vorlügt.

Was immer du anderen tust, denke erst ruhig darüber nach,
ob du es ertragen könntest, wenn man dir Gleiches täte.

 Der zufriedene Mensch, wenn auch reich, ist glücklich;
der unzufriedene Mensch, wenn auch reich, ist traurig.

Gier macht den Menschen im Leben arm,
denn die Fülle dieser Welt macht ihn nicht reich.
Glücklich ist, wer ohne Krankheit,
Reich, wer ohne Schulden.

Ist eine Sache geschehen, dann rede nicht darüber;
es ist schwer, verschüttetes Wasser wieder zu sammeln.

Wenn du auch zehntausend Felder hast,
kannst du nur ein Maß Reis am Tag essen;
wenn auch dein Haus tausend Zimmer enthält,
kannst du nur acht Fuß Raum brauchen bei Nacht.

Solange du dem anderen sein Anderssein nicht verzeihen kannst,
bist du noch weit ab vom Wege zur Weisheit.

Über Vergangenes mach dir keine Sorge, dem Kommenden wende dich zu.

Fürchte dich nicht vor dem langsamen Vorwärtsgehen,
fürchte dich nur vor dem Stehenbleiben.

Fordere viel von dir selbst und erwarte wenig von anderen.
So bleibt dir mancher Ärger erspart.

Unsere Wünsche sind wie kleine Kinder;
je mehr man ihnen nachgibt, um so anspruchsvoller werden sie.

Übe die Regungslosigkeit, beschäftige dich mit Untätigkeit,
finde im Verzicht Genuß, und du sieht das Große im Kleinen,
das Viele im Wenigen.

Werde nie zornig, sonst könntest du an einem einzigen Tag das Holz verbrennen,
das du in vielen sauren Wochen gesammelt hast.

Lieber eine Kerze anzünden, als über die Finsternis klagen.

Gönne dir einen Augenblick der Ruhe und du begreifst, wie närrisch du herumgehastet bist.
Lerne zu schweigen und du merkst, das du viel zu viel geredet hast.
Sei gütig und du siehst ein, das dein Urteil über andere all zu hart war.

Was ist Liebe?
Eine Hütte mit keinem Palast tauschen zu wollen,
Untugenden und Fehler lächelnd übersehen,
Hingabe ohne geringstes Zögern.

Der Geist, der allen Dingen verleiht, ist die Liebe.

Ein grosser Mensch ist,
wer sein Kinderherz nicht verliert.